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Christian Schmidt.

SEO, Daten und Code — seit 1998 im Web zuhause.

Drei Disziplinen, mit denen ich mich seit zwei Jahrzehnten beschäftige.

Daten

Mein aktueller Schwerpunkt.

Aktuell dreht sich bei mir alles um Daten – und zwar um den gesamten Prozess: Beschaffung, Aufbereitung, Durchleitung durch Pipelines, Auswertung und schließlich Einbindung in Dashboards oder kleine Tools. Das Beschaffen ist dabei oft der aufwendigste Teil. Meine Spezialität sind Quellen, die nicht ausgelesen werden wollen: skalierbares Scraping, das nicht blockiert wird, Rate Limits, Fingerprinting und alles, was moderne Anti-Bot-Systeme so auffahren. Aber das ist nur der Anfang; interessant wird es danach. Dass ich aus dem SEO komme, ist hier übrigens von Vorteil, denn ich denke früher über Crawler, Indexierung und Infrastruktur nach als die meisten, die nur von der Datenseite kommen.

SEO & Online-Marketing

Wo alles angefangen hat.

Crawling, Indexierung, Logfile-Analyse – die technische Seite war schon immer mein Schwerpunkt im SEO. Das ist der infrastrukturlastige Teil, den viele meiden, weil man dafür Quelltext, Header und Crawl-Logs tatsächlich lesen muss. Genau da zahlt es sich aus, zuerst als Entwickler begonnen zu haben: Ich sehe, warum eine Seite nicht so indexiert wird, wie sie soll, und behebe das Problem direkt, anstatt ein Ticket zu schreiben und zu hoffen, dass es jemand richtig umsetzt. Über die Jahre habe ich so ziemlich jede Google-Ära miterlebt – von den Tagen, an denen weißer Text auf weißem Hintergrund noch funktionierte, über die diversen Tricks dazwischen bis hin zu dem, was sich aktuell als KI-Suche entwickelt. Von 2010 bis 2021 lief der KeywordMonitor, ein SaaS-Tool zur Überwachung von Suchmaschinen-Rankings, das ich selbst aufgebaut und betrieben habe – vom Frontend bis zum Crawler. Inzwischen habe ich mich Stück für Stück in Richtung Daten bewegt. SEO mache ich weiterhin, aber eher punktuell, beispielsweise als Teil größerer Datenprojekte oder wenn ein Problem technisches Tiefenwissen erfordert. Online-Marketing und Affiliate gehören für mich zum selben Themenkreis und sind über die Jahre eher in den Hintergrund gerückt.

Code

Die Konstante.

Eigentlich hat alles mit dem Programmieren angefangen – schon als Kind. Das Web kam bei mir erst später dazu. Den Sprung dorthin hat dann, ganz ohne Ironie, eine CD mit „99 Ready to use HTML-Layouts” Ende der 90er Jahre geschafft. Geblieben ist die Vorliebe, Dinge lieber zu bauen als zu spezifizieren, auch wenn sich das Tooling heute geändert hat. Code war für mich dabei immer eher Werkzeug als Ziel, also das, womit ich SEO und später die Arbeit mit Daten so umsetzen konnte, wie ich wollte, ohne auf Standardsoftware angewiesen zu sein. Kleine Webanwendungen, interne Tools, Datenpipelines, Automatisierung – was ein Problem löst, kommt zum Einsatz. Über die Jahre ist daraus ein Generalismus geworden, der über mehrere Sprachen und Stacks reicht, ohne dass ich mich einem bestimmten Framework verschreibe.